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Pinatas zum Ferienstart

3. Juli 2026
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Belohnung für alle Schülerinnen und Schüler

Ein Text von Thea aus Klasse 6b

Piñatas? Piñatas!

Am shg wird’s richtig laut! Am letzten Schultag werden im Unterricht gebastelte Piñatas zerschlagen. Aber wie entsteht so eine Piñata? Wir nehmen euch mit in den Spanischunterricht der sechsten Klassen.

In der Klasse 6a werden die Piñatas nach dem Pappmaschee-Prinzip gefertigt. Dafür werden erst Luftballons aufgeblasen. Anschließend wurden Taschentücher, Papierschnipsel und Zeitungsseiten um die Ballons geklebt oder mit Wasser befestigt. Nach ein paar Tagen Trocknung konnten sie auch schon beklebt oder bemalt werden. Pelagia (6a) meinte: „Das Verzieren hat mir am meisten Spaß gemacht.“

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Piñata als spanische Tradition
In der Klasse 6b wurden die Piñatas hingegen ganz anders hergestellt. Zuerst wurden Pappen in Formen geschnitten und mit viel Heißkleber sowie Klebeband aneinander befestigt. Anschließend wurden Schnipsel aus Krepppapier geschnitten und an der Piñata befestigt. Es entstanden sehr viele unterschiedliche Formen. Einige dachten beim Design schon an die bevorstehenden Ferien, andere waren mitten in der WM. „Mir hat der Bau des Grundkörpers, sowie das Bekleben und Dekorieren der Piñata am meisten Spaß gemacht“, meinte Milane (6b), „allerdings war das Ausschneiden der Schnipsel sehr nervig.“ Es wurde also viel geklebt, gemalt, dekoriert, bis die Piñatas wirklich wunderschön aussahen.

Frau Henschel, unsere Spanischlehrerin, erzählte uns die Geschichte der Piñatas und wie sie auf die Idee kam, diese auch in der Klassenstufe 6 zu basteln: „Ich habe lange in Mexico gewohnt und gemeinsam mit Frau Gonzáles bin ich auf die Idee gekommen, die Piñatas zum Schuljahresabschluss zu basteln, da sie zur mexikanischen Kultur gehören, die wir durch den Spanischunterricht gerne vermitteln möchten“

Was ist die Geschichte der Piñata?

Piñata entstanden in Mexico, und zwar… an Weihnachten. Sie haben einen religiösen Hintergrund und werden traditionell an Festtagen (Poesadas) vor Weihnachten zerschlagen. An diesen Poesadas werden oft warme Getränke getrunken und süße Gebäck namens Buñuelos gegessen. Die traditionellen Piñatas sind rund und haben sieben kegelförmige Zacken, die für die sieben Todsünden stehen sollen: Also zerschlägt man sozusagen das Böse. Heutzutage werden Piñatas an Kindergeburtstagen geschlagen und besitzen oft die Form eines Kindheitshelden. Außerdem werden dem Kind die Augen verbunden und es muss die Piñata versuchen zu zerschlagen. Währenddessen singen alle anderen ein Lied.

Den Text findet ihr hier:

Dale, dale, dale,
No pierdas el tino,
Porque si lo pierdes
Pierdes el camino.

Ya le diste una, 
Ya le diste dos,
Ya le diste tres 
Y tu tiempo se acabó.

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Zu schön zum Zerschlagen: Diese Piñata aus der Klasse 6b darf bleiben
Zum Schuljahresende werden nun alle Klassen belohnt – jede hat „ihre“ Piñata. Ob wir es in der Zeit auch schaffen, dass die ganze Schule das Lied dazu lernt?
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