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Piñatas? Piñatas!
Am shg wird’s richtig laut! Am letzten Schultag werden im Unterricht gebastelte Piñatas zerschlagen. Aber wie entsteht so eine Piñata? Wir nehmen euch mit in den Spanischunterricht der sechsten Klassen.
In der Klasse 6a werden die Piñatas nach dem Pappmaschee-Prinzip gefertigt. Dafür werden erst Luftballons aufgeblasen. Anschließend wurden Taschentücher, Papierschnipsel und Zeitungsseiten um die Ballons geklebt oder mit Wasser befestigt. Nach ein paar Tagen Trocknung konnten sie auch schon beklebt oder bemalt werden. Pelagia (6a) meinte: „Das Verzieren hat mir am meisten Spaß gemacht.“

Frau Henschel, unsere Spanischlehrerin, erzählte uns die Geschichte der Piñatas und wie sie auf die Idee kam, diese auch in der Klassenstufe 6 zu basteln: „Ich habe lange in Mexico gewohnt und gemeinsam mit Frau Gonzáles bin ich auf die Idee gekommen, die Piñatas zum Schuljahresabschluss zu basteln, da sie zur mexikanischen Kultur gehören, die wir durch den Spanischunterricht gerne vermitteln möchten“
Was ist die Geschichte der Piñata?
Piñata entstanden in Mexico, und zwar… an Weihnachten. Sie haben einen religiösen Hintergrund und werden traditionell an Festtagen (Poesadas) vor Weihnachten zerschlagen. An diesen Poesadas werden oft warme Getränke getrunken und süße Gebäck namens Buñuelos gegessen. Die traditionellen Piñatas sind rund und haben sieben kegelförmige Zacken, die für die sieben Todsünden stehen sollen: Also zerschlägt man sozusagen das Böse. Heutzutage werden Piñatas an Kindergeburtstagen geschlagen und besitzen oft die Form eines Kindheitshelden. Außerdem werden dem Kind die Augen verbunden und es muss die Piñata versuchen zu zerschlagen. Währenddessen singen alle anderen ein Lied.
Den Text findet ihr hier:
Dale, dale, dale,
No pierdas el tino,
Porque si lo pierdes
Pierdes el camino.
Ya le diste una,
Ya le diste dos,
Ya le diste tres
Y tu tiempo se acabó.

