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Von Chemnitz bis auf den Mars

28. Mai 2025
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Erster Platz beim RoboDay für unsere Schüler

Kurt Baumann ist erst 12 Jahre und hat bereits zweimal am World Robot Olympiad (WRO), einem internationalen Roboter-Programmier-Wettbewerb teilgenommen. Beide Male ist er als Sieger im Regionalwettbewerb hervorgegangen und durfte anschließend an dem bundesweiten Wettbewerb teilnehmen.

Das Programmieren gehört zu Kurts Hobbys seit er Rechnen und Schreiben kann. Klar, dass er auch in diesem Jahr wieder mit dabei ist. Diesmal bereitete er sich gemeinsam mit seinen Mitschülern Teo Rouhento und Fabian Fuchs auf den Wettbewerb vor. Auch in der Schule haben die drei Jungs gute Noten im Fach Informatik. Ihr Berufswunsch ist es, Programmierer oder Ingenieur zu werden. Die Aufregung ist groß. Seine Schulfreunde nehmen das erste Mal teil.  Alle stecken im Robo-Fieber und arbeiten mit voller Energie am gemeinsamen Projekt.

Die drei haben bereits in den Winterferien damit begonnen, sich auf den Wettbewerb im Juni vorzubereiten. Jedes Wochenende trafen sie sich, um mehrere Stunden an ihrem gemeinsamen Projekt zu tüfteln. Volle Unterstützung erhalten sie dabei von Uwe Baumann, Kurts Vater. Als Vorsitzender des VDE Chemnitz setzt sich Herr Baumann auch beruflich für die Förderung der Wissenschaft und Bildung in den Arbeitsbereichen Elektrotechnik, Elektronik, Informationstechnik bzw. Informatik ein.

Die Herausforderung beim Wettbewerb: Einen Roboter entwickeln, der selbstständig Aufgaben lösen kann, wie beispielsweise das gezielte Versetzen von Steinen. Sie entwickelten gemeinsam ein Konzept, bauen den Roboter und die Fläche, auf der er sich bewegt. Schlüsselaufgabe ist es, die Bewegungen des Roboters zu programmieren.

Die Spielplatte ist fast drei Quadratmeter groß und sieht wie eine Marslandschaft aus. Aufgabe des Roboters ist es, auf dieser Oberfläche Wasserbehälter oder Gesteinsproben von einem Platz zu einem anderen zu transportieren und nach Vorgabe abzustellen. Außerdem hilft der Roboter dem Mars-Rover ein Sonnensegel zu öffnen, das sich bei der Landung auf dem Mars nicht allein geöffnet hat. Zur Bewältigung der Aufgabe ist Teamwork angesagt. Mit dem Zollstock werden Entfernungen genaustens ausgemessen, im Laptop Werte eingegeben und angepasst und nach und nach einzelne Legosteine auf der Spielplatte nachjustiert.

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Platz zum Tüfteln und Entwickeln

Die gute Vorbereitung hat sich ausgezahlt. Am 17. Juni traten sie am Roboday an der TU Chemnitz gegen 8 weitere Teams in der Alterskategorie Robomission Junior an. Sie gewannen den sächsischen Regionalausscheid der diesjährigen World Robot Olympiad (WRO).  Damit haben sie sich für das diesjährige Deutschlandfinale am 27. und 28. Juni in Dortmund qualifiziert.

Wir wünschen den drei Roboter-Fans viel Erfolg in Dortmund!